Nutze einen sicheren Messenger statt Meta deine Daten zu geben!
Hier ein paar gute Alternativen zu WhatsApp:
Der Umstieg auf Signal ist sicherlich der einfachste, wenn man von WhatsApp kommt. Der Funktionsumfang ist sehr ähnlich und auch die Bedienung sollte sich sehr vertraut anfühlen. Nachrichten werden Ende-zu-Ende-verschlüsselt.
Im Gegensatz zu WhatsApp gehört Signal nicht einem Großkonzern, sondern einer Stiftung. Insofern sind deine Daten nicht Teil des Geschäftsmodell (wie bei Meta). Dagegen ist die Signal Foundation eine Non-Profit Stiftung.
Kritikpunkte an Signal sind zum einen die zentrale Struktur des Kommunikationsdienstes und außerdem die Pflichtangabe einer Telefonnummer. Darüber hinaus ist der Sitz der Signal Foundation in den USA.
Es ist also nicht die perfekte Lösung, aber Signal bietet dafür den leichtesten Umstieg, wenn man von WhatsApp kommt und verspricht dabei trotzdem sehr viel mehr Schutz deiner Daten.
Aufgrund dieser Kombination aus Komfort und besserem Datenschutz ist Signal eine sehr gute Wahl für einen einfachen Umzug ohne benötigtes technischen Vorwissen.
🔗 Offizielle Webseite SignalDer Umstieg auf Threema gestaltet sich ebenfalls unkompliziert, auch wenn die App nicht ganz so eng an WhatsApp erinnert wie Signal. Der Funktionsumfang ist dennoch sehr ähnlich, und die Oberfläche lässt sich nach kurzer Zeit intuitiv bedienen. Nachrichten sind bei Threema grundsätzlich Ende-zu-Ende verschlüsselt.
Im Gegensatz zu WhatsApp wird Threema nicht von einem Großkonzern, sondern von einem unabhängigen Schweizer Unternehmen entwickelt. Datenschutz und Privatsphäre stehen klar im Mittelpunkt: Für die Nutzung wird weder eine Telefonnummer noch ein Adressbuch-Upload benötigt, was die Anonymität deutlich verbessert. Threema finanziert sich über einmalige Kaufpreise der App sowie über Business-Angebote für Unternehmen.
Ein Kritikpunkt an Threema könnte sein, dass es sich um eine kostenpflichtige App handelt, was die Verbreitung etwas einschränkt. Zudem ist der Quellcode zwar teilweise, aber nicht vollständig Open Source.
Threema ist also ebenfalls eine sehr gute Wahl für einen einfachen Umstieg, insbesondere wenn einem das Verschleiern seiner Telefonnummer und so mehr Schutz seiner Identität wichtig ist.
🔗 Offizielle Webseite ThreemaDer Umstieg auf Element fühlt sich zunächst etwas ungewohnter an, wenn man direkt von WhatsApp kommt. Dennoch bietet Element einen ähnlichen Funktionsumfang und erlaubt neben Textnachrichten auch Sprach- und Videoanrufe – selbstverständlich Ende-zu-Ende verschlüsselt.
Anders als WhatsApp gehört Element keinem Großkonzern, sondern basiert auf dem offenen Kommunikationsprotokoll Matrix. Element ist vollständig Open Source, wird von einem unabhängigen Unternehmen entwickelt und finanziert sich über Premium-Angebote für Unternehmen und Organisationen sowie Hosting-Dienstleistungen. Besonders hervorzuheben ist die dezentrale Struktur: Nutzer können eigene Server betreiben oder frei zwischen bestehenden Servern wählen.
Ein Kritikpunkt an Element ist, dass die Bedienung und Server-Struktur für manche Nutzer anfangs komplex wirken können. Dies erschwert möglicherweise die schnelle, breite Akzeptanz. Zudem hängen Datenschutz und Sicherheit stark davon ab, welchem Server man sich anschließt oder ob man selbst einen betreibt.
Element ist also, wie auch andere Matrix-basierte Messenger, durch den dezentralen Ansatz technisch und aus Sicht des Datenschutz eine sehr interessante Lösung. Gleichzeitig macht genau dieser Umstand den Einstieg (insbesondere für technische Laien) schwierig und komplizierter. Daher wäre dies eher ein Tipp für Fortgeschrittene, Signal und/oder Threema sind für Einsteiger*innen die bessere Wahl.
🔗 Offizielle Webseite ElementWer noch mehr Alternativen zu WhatsApp sucht und noch tiefer in die Materie eintauchen will, der kann sich über diese Links weiter informieren:
🔗 Kuketz-Blog: WhatsApp, ade! 🔗 Kuketz-Blog: Die große Messenger-Übersicht 🔗 Digitalcourage: Gute Messenger statt WhatsApp 🔗 Verbraucherzentrale: Messenger im Überblick 🔗 Netzpolitik.org: WhatsApp? Nein, danke.